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Netzeinspeisung

Alles zu Einspeiseanlagen...
Netzeinspeisung

Informationen für Netzeinspeiser

Marktstammdatenregister

Die Bundesnetzagentur löst zum 01.07.2017 das Meldeportal für EEG-Anlagen auf und erweitert die Meldepflichten erheblich im sogenannten Marktdatenstammregister (MaStR). Die darin enthaltenen Daten sind grundsätzlich öffentlich und nur in wenigen Ausnahmefällen vertraulich.

Das elektronische Verzeichnis MaStR ist auch für Stromlieferanten sowie Netzbetreiber verpflichtend. Die Verordnung MaStRV tritt zum 01.07.2017 in Kraft.

Neue Anlagen ab 01.07.2017 müssen zwingend einen Monat nach deren Inbetriebnahme im MaStR vom Anlagenbetreiber registriert worden sein, wobei auf Vollständigkeit und vor allem Richtigkeit der Angaben zu achten ist.

Bestandsanlagen, die vor dem 01.07.2017 in Betrieb gingen, oder Speicheranlagen, die vor dem 01.07.2017 errichtet wurden, müssen bis spätestens 30.06.2019 im MaStR eingetragen werden.

Verantwortlicher Betreiber des Registers ist die Bundesnetzagentur. Weitergehende Informationen zum Marktstammdatenregister erhalten Sie auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur.

Höhe der Stromvergütung für die Einspeisung von KWK-Strom

Die Wirtschaftlichkeit einer KWK-Anlage ist auch vom finanziellen Wert des Überschussstroms abhängig. Dieser wird in das öffentliche Netz eingespeist. Neben einem ausgehandelten Strompreis im Rahmen einer Direktvermarktung kann die Bewertung des Strompreises für den eingespeisten Strom aus KWK-Anlagen auch mittels einem „üblichen Preis“ erfolgen.

Als „üblicher Preis“ gilt der an der Leipziger Strombörse EEX erzielte durchschnittliche Baseload-Preis (KWK-Index) des jeweils vorangegangenen Quartals. Der Betreiber eines Blockheizkraftwerks (BHKW) erhält demnach z.B. von Juli bis September den durchschnittlichen Quartalspreis für das zweite Quartal des Jahres (April bis Juni).Die Orientierung der Vergütung an diesem Strompreis gilt aber nur bis zu einer gewissen elektrischen Leistung. KWK-Anlagen-Betreiber, deren Blockheizkraftwerke (BHKW) bis 2.000 kW elektrischer Leistung nach dem KWK-Gesetz 2012 (KWK-G 2012) gefördert werden, können den üblichen Preis als Bemessungsgrundlage für den KWK-Strom ansetzen, der an den Netzbetreiber verkauft wird.

§ 4 Abs. 3 Satz 3 KWK-G 2012
„Als üblicher Preis gilt für KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung von bis zu zwei Megawatt der durchschnittliche Preis für Grundlaststrom an der Strombörse EEX in Leipzig im jeweils vorangegangenen Quartal.“

Im neuen KWK-Gesetz (KWKG 2016/2017) ist gemäß §4 Abs. 3 KWKG 2016/20107 eine Eingrenzung dieser einfachen Preisregelung für den in das „öffentliche Netz“ eingespeisten Überschussstrom aus der KWK-Anlage realisiert worden. Da bei neu errichteten KWK-Anlagen über 100 kW eine Pflicht zur Direktvermarktung existiert, ist der KWK-Index nur für KWK-Anlagen bis 100 kW und nicht mehr wie im KWK-G 2012 bis 2.000 kW bestimmend.
Für KWK-Anlagen, die nach dem KWK-Gesetz 2012 vergütet werden, gelten weiterhin die Regelungen des KWK-G 2012 und damit die Möglichkeit, bei KWK-Anlagen bis 2.000 kW während des Förderzeitraums für die Stromerlöse den Wert des „üblichen Preises“ anzunehmen.

Den aktuellen Quartalspreis erhalten Sie kostenlos auf dieser Seite der Leipziger Strombörse - KWK Index.

Formulare zu Einspeiseanlagen

Wichtige Formulare und Anträge zu Einspeiseanlagen finden Sie in unserem Download-Center.

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